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31.5.2020 : 14:35

Blatt zum Sonntag 03. Mai 2020

> Du

> Du kannst

> Du kannst nicht

 

1. Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.

2. Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod
doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.

3. Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit
und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.

 

EmK-Gesangbuch Nr. 378
Text: Arno P
ötzsch 1941
Andere Melodien:
»Nun darf getrost ich gehen …« (Nr. 643)
»
Ach, bleib mit deiner Gnade …« (Nr. 504)

 

Im Verlauf des Ersten Weltkrieges meldete sich der Liederdichter Arno Pötzsch als 17-Jähriger freiwillig zur kaiserlichen Kriegsmarine. Das Kriegsende brachte ihn in eine Glaubens- und Lebenskrise. Dann lernte er die Herrnhuter Brüdergemeine kennen, wo er Halt und neuen Mut fand. 

Das Bild von der Hand Gottes. Es spricht zu Menschen, die den Eindruck haben, zu fallen. »Du fällst nicht ins Bodenlose, du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand.

Die Hand Gottes: die tragende, haltende, barmherzige Hand Gottes wird sichtbar, – sie fängt uns auf und hält uns. Nicht der harte Aufprall wartet ganz unten, sondern eine Hand – weich und kraftvoll zugleich.«

 

IMPULSE VON JUNGEN MENSCHEN

 Hände sind wie eine Schatztruhe,
    
die Kostbarkeiten bewahrt.
Hände sind wie ein Haus,
    
das behütet, schützt und Geborgenheit gibt.
Hände sind wie ein Schiff,
    
das Lasten trägt.
Hände sind wie Brot,
    
wenn sie teilen, helfen und Gutes tun.
Hände sind wie eine Quelle,
    
wenn sie segnen.
Hände sind wie ein Anker,
    
der in den Stürmen Halt und Sicherheit gibt.
Hände sind wie Schalen,
    
offen, leer und bereit, sich beschenken zu lassen.
     Hände sind bereit zu Empfangen.
Hände sind wie eine Brü
cke,
    
wenn sie zur Versöhnung gereicht werden.
Hände sind wie ein Schlüssel,
    
der Türen und Herzen öffnen kann.

 

GEBET

Getragen von Gottes Hand, überwinde ich Raum und Zeit.
Getragen von Gottes Hand jetzt bis in Ewigkeit.
Getragen von Gottes Hand, wenn Dunkelheit mich umgibt.
Getragen von Gottes Hand, wenn niemand auf Erden mich liebt.
Getragen von Gottes Hand, dieses Wissen, das macht mich so froh,

denn diese einmalige Liebe, die finde ich sonst nirgendwo.

Getragen von Gottes Hand, durchs brausende Meer unsrer Zeit.
Getragen von Gottes Hand, auf schwerem Weg sein Geleit.
Getragen von Gottes Hand, wenn Krankheit mich befällt.
Getragen von Gottes Hand, wenn kalt und trostlos die Welt.
Getragen von Gottes Hand, dieses Wissen, das macht mich so froh,

denn diese einmalige Liebe, die finde ich sonst nirgendwo.

Amen.

 

SEGEN

 

Der Herr segne dich,
er lasse dein Leben gelingen,
deine Hoffnung erblühen,
deine Früchte reifen.

Der Herr behüte dich,
er umarme dich in deiner Angst,
er schütze dich in deiner Not,
er erfülle dich mit Seiner Liebe.

Der Herr nehme dich an die Hand,
führe, begleite und halte dich.
Sein Segen komme über dich
und bleibe alle Zeit mit dir.

Amen.

 

Ich wünsche euch eine Woche in Gottes Hand!
Behüt’ euch Gott!

Liebe Grüße, Euer Traugott Holzwarth

 

 

Nachrichten-Mix

 

Danke, denn es geht weiter ...

Auch wenn wir uns immer noch nicht treffen können, sind doch viele von euch im Hintergrund – in euren privaten Räumen – weiter für unsere Gemeinde tätig. Wir als Leitungsgremium wollen uns dafür recht herzlich bei euch bedanken, denn ihr haltet mit uns die Kontakte zu unseren Gemeindeleuten, ihr macht telefonische oder digitale »Besuche«, ihr übt Fürbitte für Kranke und Gefährdete in diesen Tagen.

 

Wer in diesen Zeiten Hilfe braucht, darf sich gern melden. Wer ein Anliegen hat, das für die Allgemeinheit wichtig ist, kann uns Hinweise zur Veröffentlichung im »Blatt zum Sonntag« geben – bitte möglichst immer bis Donnerstagmittag.

 

Telefon 07143 34457 || EmK-Besigheim(at)t-online.de

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